Walter Ehrismann

Künstler und Schriftsteller

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Ausstellung: Das kleine Format

November 7th, 2012 | No Comments

Miniaturenausstellung in der Villa Meier-Severini in Zollikon am Dufourplatz

Vernissage am Freitag, 16. November 2012, ab 18.00
Die Ausstellung ist geöffnet von Dienstag bis Samstag, jeweils 13.00 bis 17.00
Am Sonntag jeweils 11.00 bis 17.00 und ausserdem jeden dritten Mittwochabend,
21. November, 12. Dezember und 2. Januar, jeweils bis 20.00
geschlossen: montags und 24. / 25. / 31. Dezember und am 1. Januar 2013.

Am Sonntag, 6. Januar 2013, findet eine Auktion ausgesuchter Werke statt,
dazu hat es einen grossen Kunstkarten-Kiosk während der ganzen Ausstellung
Weitere Infos auf www.daskleineformat.ch
Patronat: Gemeine Zollikon, Bank Julius Bär & Co AG

Petites Arlequinades, 2011, 9×13 cm – Collage, Aquarell, Pencil

 

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Dinge des schönen Traums

August 8th, 2012 | No Comments

Den »Traumfänger« spielt ein graziles Geflecht aus Aquatinta und Radierung, gedruckt auf Schneider-Bütten. Breite und dünne Linien spannen das Netz aus, in dem sich die Träume verfangen. Die Ränder der Kupferplatten prägen sich ein ins schwere Papier und hinterlassen den Eindruck eines offenen Fensters, durch das die Dinge des schönen Traums herein schweben. Oder hinaus? Eine Ahnung von Gesichtern, Körpern, die die feine, aquarellartige Öltempera in den Netzlinien hinterlässt – ein Hauch von Farbe wie das Ende eines Traums im beginnenden Morgen.

Dinge des schönen Traums, 2005, Aquatinta/Radierung, Öltempera, 73×73 cm

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Grande Arlequinade

Mai 16th, 2012 | No Comments

Vor uns ein wirrer Maskenreigen von Gesichtern – kleine Zirkuskunststücke werden uns dargeboten: Seiltänzer, Gaukler, Trapezkünstler beherrschen die Szene. Herrisch dirigiert ein farbig geschminkter Clown die Gruppe. Akrobaten, der grüngesichtige Zauberer, Feuerschlucker, Scharlatane und Harlekine unter ihrer schwarzen Augenmaske. Ein hoher Federdreispitz bedeckt den Kopf – schwarzblau, grün, rot und gold sind die vorherrschenden Farben, aus tiefstem, schwärzesten Grund ans Licht gebracht. Rhombenartig gewürfelt ihr Fleckenkleid. Sie  unterhalten die staunende Menge. Der Weiße führt sie an. Sein glitzerndes Seidenkostüm mit den zugespitzten Achselpolstern, die samtene Pumphose, der hohe Hut verleihen ihm diabolische Würde. Auf dem Saxophon bläst er schauerliche Töne. Sie wirken wie die Schreie archaischer Klageweiber.
Gemessenen Schritts umrundet er die Menge. Endlich steht er vor mir, beugt sich zu mir herab. Sein aufgerissener Mund und die Ohren sind grellrot geschminkt, das Gesicht ist erstarrt unter seiner bleichen Maske. Aus leeren Augenhöhlen fixiert er mich. Über allem liegt ein Hauch heiterer Schwermut. Alles, was ich in dem Bild erkenne, das sich vor mir ausbreitet, erzählt etwas über mich. Auch wenn ich nichts sehe: Ich bin es. ■

Walter Ehrismann


Grande Arlequinade, 2010, Oeltempera und Sand auf Leinwand, 137×137 cm  

Galerie am Platz (Foto: A. Brandt)

 

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Wieder in Eglisau

April 27th, 2012 | No Comments

Zum dritten Mal stelle ich in der Galerie am Platz in Eglisau aus – vom 10. Mai bis 6. Juni 2012.
Die Galerie befindet sich an der Obergass 23, 8193 Eglisau, im historischen Städtchen am Rhein, das inmitten von Weinbergen liegt.

Vernissage am Sonntag, 13. Mai, 15.00 bis 17.00
Apéros: Sonntag, 20. Mai und Sonntag, 3. Juni, jeweils 15.00 bis 17.00
Am Pfingstmontag, 11.00, lese ich aus neuen Texten

Das Galeristenpaar und ich freuen uns auf Ihren/deinen Besuch!

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Texte in den Wind – eine Rezension

Februar 5th, 2012 | No Comments

Was beim Lesen der Gedichte sofort auffällt, ist die musikalische Grundlage des ganzen Gedichtzyklus. Es gibt eine strenge dreiteilige Komposition der Gedichttexte: jedes Gedicht wird mit der Exposition eingeleitet, zumeist einer malerischen Beschreibung der Natur, der eine detailreiche Darstellung einer Alltagsszene aus dem Leben der in der gebirgigen Gegend von San Pablo al Lago lebenden Menschen folgt und die den inhaltlichen Höhepunkt des Gedichtes bildet. Am Ende des Gedichtes gestaltet sich eine philosophische Reflexion des Autors, die seine emotionale Haltung offenbart.

Interessant ist auch das die Komposition des Gedichtzyklus gestaltende Zeitprinzip: jedes Gedicht beschreibt den Ablauf eines Tagesabschnittes, der zugleich als Titel eines Gedichtes fungiert, z.B., Morgen, Mittag, Nachmittag, Abend und Nacht – fünf Gedichte, fünf verschiedene Naturbeschreibungen, fünf Szenen aus dem Alltagsleben und…ein sie alle umfassendes, vereinendes aber ambivalentes Gefühl, das Gefühl einer intensiven Empfindung der Harmonie der Natur und des Lebens, gepaart mit einer tiefen persönlichen Melancholie und Selbstironie, die über die Begrenztheit der persönlichen Empfindung zu einer philosophischen Erkenntnis hinaus wachsen.

Denn der Künstler ist es gerade, der sowohl das Schöne als auch das Tragische des Lebens am krassesten wahrnimmt, aufs Intensivste erlebt und in seinem Werk widerspiegelt. Insofern wird das Nachempfinden seiner Eindrücke und Gefühle zu einem hochsensiblen, ja kathartischen Leseerlebnis.

Dr. Nelli Holler, Wien

 

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Neuauflage: »Texte in den Wind«

Juli 26th, 2011 | No Comments

»Texte in den Wind – Textos en el viento« erschien erstmals 2005 bei Edition Howeg. Nun erscheint das kleine Werk in einer Neuauflage. Fünf kurze Texte auf Deutsch und auf Spanisch aus dem Tagebuch meines Sommeraufenthalts im Hochland von Ecuador, in San Pablo al Lago. Dazwischen zwei Handvoll Zeichnungen aus dem Skizzenbuch.

»Ich habe diesen Text – und dies gibt ihm nahezu experimentellen Charakter – als ein Protokoll des equadorianischen Lichtes gelesen…«
Peter K. Wehrli, Kulturredaktor

»Texte in den Wind – Textos en el viento«, Neuauflage 2011, Edition Howeg, ISBN 978-3-85736-8

CHF 23.- inkl. Versand
auf Wunsch signiert – zu bestellen per eMail bei mir – ein ideales Mitbringsel!

Cover: “südliche Terrasse”, 4-farbige Sérigraphie, noch wenige Expl. erhältlich.

 

 

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Berührt. Der neue Roman

Dezember 6th, 2010 | No Comments

Über 368 Seiten der Roman eines Künstlerlebens zwischen Erfolglosigkeit, Anfechtungen und Höhenflügen. In zwei Städten, in Zürich – in Lugano und wieder in Zürich, spielt die Geschichte eines Mannes zwischen zwei Frauen, einer jüngeren und einer älteren. Daneben sind es die Erinnerungen an die Kindheit im Süden und an den drogenkranken Bruder, die dem Lebensbogen Spannung und Würze verleihen.

Das Buch ist fadengeheftet, in farbigem Cover, auf Wunsch signiert und mit Widmung zu bestellen per eMail beim Autor oder im Handel.

Edition Howeg, Zürich – ISBN 978-3-85736-274-3
CHF 35.- / € 27.- plus Versand

Radierungen (Aquatinta) von Walter Ehrismann zur Stimmung des Romans:

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Walter Ehrismann – Buchvernissage in Urdorf

September 27th, 2010 | 1 Comment

Berührt. Roman – 365 Seiten, Edition Howeg, Zürich

Alexander Loreto, Maler und Druckgrafiker ohne Familie, doch mit einem älteren Bruder in Nöten, gewinnt unerwartet mit vierundvierzig eine Ausschreibung für ein Atelier-Stipendium in L., der Stadt seiner Kindheit und Jugend. Müde und desillusioniert von seiner bisherigen Erfolglosigkeit, macht er sich auf in den Süden der Schweiz. Er trifft dort auf Isabelle, die Galeristin, bei der er wohnt und ein Atelier einrichten kann. Gianni, der Kupferdrucker aus der Vorstadt, ist ihm beim Drucken behilflich. Bei ihm arbeitet Roberta, die sich als Aushilfe ihr Violinstudium verdient. Mit ihr verbindet Alessandro bald mehr als bloßes Verständnis. Mehmet, der andere Druckereigehilfe, hat eine dunkle Geschichte, die zurückführt nach Z., zu Alessandros Bruder. Als Isabelle mit Mehmet alle düpiert, beginnen die Dinge aus dem Ruder zu laufen.

Freitag, 12. November 2010, 20 Uhr im Ortsmuseum Urdorf
Birmensdorferstrasse 102, Tel. 044 734 14 88


Im Anschluss an die Lesung spendiert die Kunstkommission einen Apéro und Sie können Ihr Exemplar beim Autor signieren lassen.
Ich freue mich auf Ihren Besuch!

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Nach-Lese

Mai 21st, 2010 | 1 Comment

Hans Peter Wyss und Franziska Affolter von der Buchhandlung Limmattal in Dietikon haben die Lesung sehr schön vorbereitet – ein Apérobuffet mit wunderbarem Wein und Snacks. Der Besucherandrang war gross, der letzte Stuhl besetzt: Die Buchhandlung platzte aus allen Nähten. Ich las aus »An der Bar« und aus dem Romanentwurf »Berührt.« und erzählte nebenbei Geschichten aus meinem Leben. Der Roman wird im Herbst 2010 erscheinen – einen kurzen Einblick verschaffen die Links zu den Videoclips.

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Lesung in Dietikon

März 5th, 2010 | 1 Comment

Kulturelle Veranstaltungsreihe »Buch-Kultur«:

Am Dienstag, 13. April 2010, 19.15 lese ich in der Buchhandlung Limmattal in Dietikon/ZH, Bremgartnerstrasse 11, aus dem Geschichtenband »An der Bar«, Edition Howeg 2007, und aus dem Romanentwurf »Die Berührung« – der Roman wird dieses Jahr bei Howeg erscheinen. Nach der Lesung wird ein Apéro gereicht.

Herzliche Einladung

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